Tyrannen müssen nicht sein

Feber 2009
Tyrannen müssen nicht sein
Michael Winterhoff
 
Michael Winterhoff verwendet den Begriff „Tyrann“ im Sinne seiner ursprünglich wertfreien Bedeutung für Machtumkehr, die sich auf Grund von Bezeihungsstörungen bei immer mehr Erwachsenen in Bezug auf Kinder manifestiert.
Eine seiner zentralen Fragen lautet „Was müssen wir tun, um den kleinen Kindern eine Entwicklung zu ermöglichen, die verhindert, dass sie später im Leben Probleme bekommen und schließlich selbst als Problem empfunden werden?“.
In einem Kapitel erarbeitet er, wie Erwachsene erkennen können, ob sie sich in einer Beziehungsstörung befinden, und wenn ja, wie man aus diesem Dilemma herausfindet.
Der zweite Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Kommunikationsstörungen, die Bewusstwerdungs- und Lösungsprozessen massiv im Weg stehen. Dabei schildert Winterhoff an alltäglichen Beispielen, inwiefern sich das Verhalten von Erwachsenen ingleichen Situationen durch die unterschiedlichen „Kind-Konzepte“ verändert.
Das Buch ist ein guter Beitrag um auf das Konzept „Kind als Kind“ wieder mehr Augenmerk zu legen.

 

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